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Kapverden

A. Padberg, 6.2.2018

Foto A. Padberg

Der Vulkan Pico de Fogo                                    Foto A. Padberg

„Inseln des grünen Kaps“ – so heißt dieser kleine Inselstaat vor der Küste Westafrikas. Vor gut 500 Jahren wurden die Inseln von portugiesischen Seefahrern entdeckt und besiedelt. Nach der Unabhängigkeit 1975 gehörte das junge Land zu den ärmsten Staaten der Erde. Heute ist es politisch stabil, demokratisch und optimistisch –dank einer unverwechselbaren Mentalität mit Einflüssen aus drei Erdteilen. Die Menschen sind arm und sehr bescheiden, aber unglaublich gastfreundlich und lebensfroh.

 Die Inselgruppe zieht schon durch ihre Vielfältigkeit ihre Besucher in ihren Bann, denn jedes Eiland ist anders: Sal die Sonnenreiche; Santiago die Fruchtbare; Sao Vicente die Kulturelle; Santo Antao die Gebirgige; Fogo die Vulkanische. So wechseln sich tropisch-grüne Täler, schroffe, kahle Felsen, weite Sandstrände, einsame Dörfer und städtische Kolonialbauweise ab. Neben den Naturschönheiten auf Santo Antao trifft der Besucher immer wieder auf Relikte der Kolonialzeit: Ob bei einem Besuch von Cidade Velha –dem ehemaligen Zentrum des Sklavenhandels und heute UNESCO-Weltkulturerbe –oder in Mindelo, der Kultur- und Musikhauptstadt mit ihren Kolonialbauten.