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Das historische Dresden im Wandel der Zeiten

Dr. H.-J. Henzler, 2. Februar 2010

Dresden, die Hauptstadt Sachsens, ist mit einem Mythos verbunden, der so lebendig wie nie zuvor ist und der immer lebendig bleiben wird, da es das einzigartige architektonische Ensemble des Alten Dresdens nicht mehr gibt. Es ist im Bombenhagel des 2. Weltkrieges untergegangen. Trotz großartiger Wiederaufbauleistungen von bedeutenden Bauwerken, wie z.B. dem Zwinger, der Semperoper, der Frauenkirche, dem Residenzschloß und in jüngster Zeit auch einiger barocker Bürgerhäuser um die Frauenkirche bleibt uns davon nur ein Abbild.

Dresden war eine durch Jahrhunderte organisch gewachsenen Stadt, in der der Gestaltungswillen und die Gestaltungskraft, kunstliebender und kunstsinniger Generationen in unnachahmlicher Weise seinen Niederschlag gefunden hatte. Nur aus Erzählungen, Berichten, Gemälden und Graphiken können wir versuchen, uns ein Bild davon zu machen. Dresden, so wird berichtet, war eine der schönsten Städte Deutschlands, die bedeuternste Barockstadt nördlich der Alpen, eine Kulturmetropole von europäischem Rang in Architektur, Bildhauerkunst, Malerei und Musik.

 

Der Vortrag gibt eine Beschreibung Dresdens an Hand von derzeitigen und historischen Stadtbildern und deren Wandel in den letzten 500 Jahren.

Verdeutlicht wird dieser Wandel durch eine Doppelt-Projektion verschiedener Stadtansichten.

Die Ausführungen sind in zwei Haupteile gegliedert.

Nach einer kurzen Einführung in die Geschichte Sachsens und Dresdens wird zuerst über das historische Zentrum Dresdens und zum zweiten über Sehenswürdigkeiten in zentrumsferneren Stadtgebieten bzw. der näheren Umgebung Dresdens berichtet. Der Ausflug in die Umgebung der Stadt gehört dazu, da Dresden durch seine landschaftlich schöne und relativ unberührte Lage einen besonderen Reiz besitzt, der seine Anziehungskraft besonders verstärkt. Nicht umsonst war das Elbtal um Dresden zum Weltkulturerbe erklärt worden.