Die Azoren – Wetterküche und Welterbe
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Die Azoren
Vom Hoch über den Azoren hat wohl jeder schon mal gehört – aber was sind das eigentlich für Inseln? Es sind neun paradiesgrüne Eilande mitten im Atlantik auf halbem Weg zum amerikanischen Kontinent. Als autonome Region gehören sie zu Portugal.
Die Temperaturen sind gemäßigt warm und die Landschaft ist geprägt von heißen Schwefelquellen, kristallklaren Kraterseen, Vulkankegeln, schroffen Küsten, sattgrünen Weiden, neugierigen Kühen und kahlen Lavaaschefeldern. Sandstrände sind rar, es ist eine Region für Wanderer und Individualtouristen. Vier Wochen war die Referentin auf fünf Inseln unterwegs, wobei jede Insel ein anderes Highlight zu bieten hatte. São Miguel, die größte Insel der Gruppe, ist die vulkanisch Aktivste und beherbergt einen der schönsten Botanischen Gärten der Welt. Pico punktete mit dem höchsten Berg Portugals und faszinierte durch ihre speziellen Weinanbaufelder. Diese sind so einmalig, dass sie zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt wurden.
Eine weitere Welterbestätte ist die kolonial geprägte Altstadt von Angra do Heroismo auf Terceira. Aufregend sind auf dieser Insel aber vorallem die Lavahöhlen und -tunnel. Die Insel Faial ist von Erdbeben und Vulkanausbrüchen des letzten Jahrhunderts geprägt sowie vom lebendigen Treiben der zahlreichen Weltumsegler im Hafen von Horta. São Jorge ist vor allem eins: steil. Und dann sind da noch die Heilig-Geist-Feiern, auf jeder Insel und gefühlt täglich.