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Mali - das Land am Nigerbogen

Georg van den Bruck, 1. Dezember 2009

Von allen westafrikanischen Ländern ist Mali am faszinierendsten und Interessantesten. Hier hielt sich die hohe Kultur der einstigen schwarzafrikanischen Königreiche mit ihren Regierungs- und Handelszentren, Bamako, Djenne’, Segu, Sevare’, Timbuktu und der eindrucksvollen Lehmarchitektur, wie sie sich in den Großbauten der westafrikanischen Moscheen manifestiert. Vorherrschend erleben wir Landschaften zwischen Trockensavanne und Sandwüste, eine typische Sahellandschaft. Lebensader ist das fruchtbare Flussbett des Niger mit seinen Handels-Umschlagszentren in Mopti-Sevare und Timbuktu. Von hier aus werden die Güter und Waren auf Dromedare oder Boote verteilt und zu den Wochenmärkten in der Provinz transportiert. Neben der einzigartigen Kultur-Vergangenheit sind ebenso herausragend die Menschen- und Stammesvielfalt. Nomaden, Wüstenbewohner,  Viehzüchter, Fischer und Handwerker mit ihren verschiedenen urtümlichen Bekleidungen, Kostümen und Frisuren,  Masken und Tänzen, Sitten und Gebräuchen sind ebenso faszinierend wie die eindrucksvolle Landschaft der „Dogon“ am Rande der Bandiagara in Mali.