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Wahl von geeigneten Heckenpfanzen

Es lohnt sich, die im Garten- und Landschaftsbau übliche blickdichte Lebensbaum (Thuja occidentalis)- oder Kirschlorbeer (Prunus laurocerasus)- Hecke, die für unsere einheimische Tierwelt vollkommen uninteressant ist, durch einheimische Gehölze zu ersetzen. Als Hecken- und Gebüschpflanzen eignen sich z.B.:

 

  • Hainbuche (Carpinus betulus)
  • Buche (Fagus sylvatica)
  • Weißdorn (Crataegus spec.)
  • Schlehe (Prunus spinosa)
  • Hasel (Corylus avellana)
  • Holunder (Sambucus nigra)
  • Weide (Salix spec.)
  • Rose (Rosa spec., unveredelt)

 

Diese Gehölze bilden die Lebensgrundlage für verschiedenste Raupen und somit auch für die Schmetterlinge. Wenn heutzutage Schmetterlinge aussterben, dann in erster Linie, weil ihre Raupenfutterpflanzen nicht mehr vorhanden sind. Sollten Sie eine immergrüne Hecke wünschen, dann denken Sie darüber nach, einen soliden Zaun mit Efeu bewachsen zu lassen. An Efeublüten leben z.B. die Raupen des Faulbaumbläulings. An den Blättern findet man die großen Raupen das Nachtschwalbenschwanz. Ggf. kann man auch auf immergrüne Zuchtformen von Liguster (Ligustrum spec.) zurückgreifen. Die Ligusterbeeren dienen Vögeln im Winter als Nahrungsquelle.

Beachten Sie auch, dass Sie sich auch selbst an den genannten Heckenpflanzen erfreuen können. Nutzen sie die Früchte der Schlehe zur Herstellung eines Schlehenlikörs („Aufgesetzter“). Aus den Hagebutten der Rosen lassen sich Marmeladen herstellen, ebenso aus den Weißdornfrüchten. Holunderbeeren oder auch Blüten lassen sich z.B. in Pfannkuchen verwenden. Genießen Sie die Früchte der Haselnusssträucher.