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Botanische Wanderungen in Thüringen

Margret und Georg van den Bruck berichten am 17.2.2015 in der Station Natur und Umwelt Wuppertal, Jägerhofstr. 229, über ihre Reise nach Thüringen.
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Der Freistaat Thüringen, eines der kleinsten Länder Deutschlands, hat in den letzten 25 Jahren eine positive Entwicklung genommen. Frisch renovierte Fachwerkhäuser, großartige Kirchen, saubere und berühmte Städte, zahlreiche Schlösser, Burgen und Ruinen mit eindrucksvoller Geschichte, in einer vielfältigen Landschaft, machen jeden Besucher neugierig.
Insbesondere der naturkundlich interessierte Mensch erkennt sofort, auf Grund der geologischen Voraussetzungen (Becken- und Flusslandschaften vorwiegend mit Muschelkalk und Keuper), dass hier die Ansiedlung von wärmeliebenden Florenelementen, insbesondere von europäischen Erdorchideen zu erwarten ist.
AA188-Thüringen-09.05.2014_kl.jpgAA217-03.05.2014_kl.jpgAA254-04.05.2014_11-35-12_kl.jpgAA306-Thüringen_08.05.2014_11-25-15_kl.jpgTatsächlich sind wir den Hinweisen, von Mitgliedern des Naturwissenschaftlichen Vereins in Wuppertal gefolgt und haben mit entsprechender Fachliteratur ausgestattet, mehrere Naturschutzgebiete besucht und eindrucksvolle, teilweise seltene, Pflanzenarten gefunden. Insbesondere die Erkundung der Erdorchideen und ihre Hybridisierung standen im Vordergrund unserer Beobachtungen.
Leider sind durch den vollständigen Ausfall der Wanderschäferei zahlreiche Naturschutzgebiete gefährdet. Zwar haben Mitglieder der Naturschutzverbände die Pflege einiger Gebiete übernommen, finden aber zu wenig ehrenamtliche Helfer um alle Gebiete nachhaltig pflegen zu können. So haben sich, in relativ kurzer Zeit, einige Schutzgebiete so verändert, dass der Schutzstatus zumindest in Frage zu stellen ist.
Das Ergebnis unserer Beobachtungen erleben Sie beim Besuch unseres Vortrages mit Lichtbildern, zu dem wir Sie gerne einladen.