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Die häufigsten Fehler bei der Zucht

  • Niemals darf der Behälter mit den Raupen im direkten Sonnenlicht stehen! Setzen Sie sich mal eine halbe Stunde im Hochsommer in ein geschlosses Auto, dann wissen Sie, wie es den Raupen dann geht!
  • Die Raupen des Kleinen Nachtpfauenauges fressen Weide, Brombeere, Himbeere, Rose und so manches Andere. Bitte die Raupen nicht mit Omas Geranien oder dem Kirschlorbeer vom Nachbarn füttern. Wenn die Raupen etwas nicht fressen, sollte man so schnell wie möglich auf das "übliche" Futter zurückgreifen.
  • Oberstes Gebot: Immer frisches Futter geben, mindestens alle zwei Tage. Das alte Futter entfernen, wenn keine Raupen mehr daran sitzen.
  • Den Raupenkot alle zwei Tage entfernen, sonst droht Schimmelbildung - Schimmel ist die effektivste Methode, seine Raupenzucht zu ruinieren!
  • Die Raupen laufen selbst auf das frische Futter! Niemals darf man die Raupen von den Ästen oder Blättern abreißen, da sonst die empfindlichen Bauchfüße Schaden nehmen.
  • So schön es auch ist, viele Raupen zu haben: Zum Ende einer Massenzucht fressen die Tiere sehr viel. Wenn also 100 Raupen im ersten Stadium gerade mal ca. 7 Weidenblätter fressen, schaffen 100 Raupen im letzten Stadium schon ca. 5600 (!!) Blätter und das in ca. 7 Tagen. Man muss also täglich 800 Weidenblätter heranschaffen. Das gerät leicht außer Kontrolle. Daher: Lieber 10 Raupen richtig versorgen als 100 Raupen verhungern lassen!
  • Die Raupen nicht unnötig belästigen, also: Ansehen und auf die Hand krabbeln lassen ist in Ordnung. Regelmäßige Raupenrennen wirken sich eher nachteilig aus!

Siehe auch: Zuchtanleitung Kleines Nachtpfauenauge

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