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Die häufigsten Fehler bei der Zucht

  • Niemals darf der Behälter mit den Raupen im direkten Sonnenlicht stehen! Den Raupen droht innerhalb weniger Minuten schwerer Schaden durch Überhitzung!
  • Die Raupen des Kleinen Nachtpfauenauges fressen Weide, Brombeere, Himbeere, Rose und so manches Andere. Bitte die Raupen nicht mit Geranien oder Kirschlorbeer usw. füttern. Wenn die Raupen etwas nicht fressen, sollte man so schnell wie möglich auf das "übliche" Futter zurückgreifen.
  • Oberstes Gebot: Immer frisches Futter geben, mindestens alle zwei Tage. Das alte Futter entfernen, wenn keine Raupen mehr daran sitzen.
  • Den Raupenkot alle zwei Tage entfernen, sonst kommt es zu Schimmelbildung - Schimmel ist die effektivste Methode, seine Raupenzucht zu ruinieren!
  • Die Raupen laufen selbst auf das frische Futter! Niemals darf man die Raupen von den Ästen oder Blättern abreißen, da sonst die empfindlichen Bauchfüße Schaden nehmen.
  • So schön es auch ist, viele Raupen zu haben: Zum Ende einer Massenzucht fressen die Tiere sehr viel. Wenn also 100 Raupen im ersten Stadium gerade mal ca. 7 Weidenblätter fressen, schaffen 100 Raupen im letzten Stadium schon ca. 5600 (!!) Blätter und das in ca. 7 Tagen. Man muss also täglich 800 Weidenblätter heranschaffen. Das gerät leicht außer Kontrolle. Daher: Lieber 10 Raupen richtig versorgen als 100 Raupen verhungern lassen! Ggf. kann man überzählige Raupen auch an einer geeigneten Pflanze frei lassen.
  • Die Raupen nicht unnötig belästigen, also: Ansehen und auf die Hand krabbeln lassen ist in Ordnung. Regelmäßige Raupenrennen wirken sich eher nachteilig aus!

Siehe auch: Zuchtanleitung Kleines Nachtpfauenauge

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