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Projekte mit dem Kleinen Nachtpfauenauge

Alljährliche Exkursion in Wuppertal: "Der Duft der Frauen"

(Alles über das Kleine Nachtpfauenauge erfahren Sie hier).

 
Pressetermin    Fernsehen

Auch die lokale Presse und das WDR-Fernsehen hat bereits über diese Exkursionen berichtet.

Raupen des Kleinen Nachtpfauenauges beim Sommerfest der Station Natur- und Umwelt in Wuppertal

Am 02.06.2012, 28.05.2011 und am 29.05.2010 waren wir mit unserem Stand beim Sommerfest der "neuen" Station Natur und Umwelt in Wuppertal. Dutzende Kinder erfreuten sich an den ausgewachsenen, fingerdicken Raupen des Kleinen Nachtpfauenauges. Viele Kinder trauten sich auch, die Raupen einmal über die Hand laufen zu lassen - ganz schön kitzelig! Für Verblüffung sorgte auch ein frisch geschlüpftes Abendpfauenauge, welches dei Berührung bereitwillig seine Schrecktracht zeigte. Auch mehr als 100 unserer Bestimmungkarten wurden unter den Besuchern verteilt. Vielen Dank an alle Besucher für die zahlreichen kleinen Geldspenden an den Verein.

 

Abendpfauenauge (Smerithus ocellata)

Abendpfauenauge

Postkarte Tagfalter Wuppertals

Bestimmungspostkarte

 

Wissenschaftliche Arbeit an der Heinrich Heine Universität Düsseldorf zur Variation der Färbung von Raupen des Kleines Nachtpfauenauges

Seit März 2011 führte Jessica Bossems im Rahmen einer Bachelor-Arteit am Institut für Sinnesökologie an der Universität Düsseldorf, betreut durch Herrn Prof. Lunau, eine wissenschaftliche Studie zur Färbung der Raupen des Kleinen Nachtpfauenauges durch. Der Naturwissenschaftliche Verein Wuppertal hat das notwendige Zuchtmaterial bereitgestellt und konnte Frau Bossems mit Rat und Tat in Fragen der Zucht dieser Tiere unterstützen. Es ist bekannt, dass die Raupen des Kleinen Nachtpfauenauges insbesondere im vierten und fünften Larvenstadium äußerst variabel in der Färbung sind. Die Ursachen hierfür sollten näher beleuchtet werden. Die Ergebnisse wureden im November 2012 veröffentlicht. Hier geht es zum Download des Artikels.

       pavonia grüne und schwarze Raupe


Forscher- und Entdeckertag am Kindergarten Hubertusstraße in Dortmund-Kirchlinde

Am 8. Mai 2010 konnten die Kinder des Kindergartens an der Hubertusstraße in Dortmund-Kirchlinde die Raupen und die Falter des Kleinen Nachtpfauenauges kennenlernen. Für besondere Begeisterung sorgten die männlichen Falter, die in den Nachmittagsstunden über dem Kindergartengelände auf der Suche nach den Weibchen kreisten.

Wuppertaler Umweltspürnasen entdecken das Kleine Nachtpfauenauge

Am Sonntag, den 25.04.2010, trafen die Wuppertaler Umweltspürnasen (Eine Aktion der Stadt Wuppertal für Kinder von 6 bis 12 Jahren) das Kleine Nachtpfauenauge auf dem Bahngelände in Vohwinkel. Die gezüchteten Weibchen konnten die Kinder auf die Hand nehmen und die durch Pheromone angelockten Männchen bewundern.

        Umweltspürnasen

Das Kleine Nachtpfauenauge an der Anton-Heinen-Schule in Bedburg.

Im Jahr 2009 erreichte uns eine Anfrage der Anton-Heinen-Schule in Bedburg, ob wir für ein Schmetterlingsprojekt Eier des Kleinen Nachtpfauenauges zur Verfügung stellen könnten. Schon einige Wochen später konnten sich die Kinder an den heranwachsenden Raupen erfreuen. Dank der tatkräftigen Kinder und ambitionierten Lehrerschaft entstand ein Tagebuch über die Falterzucht. Die Begeisterung der Kinder für das Thema wird beim Lesen des Tagebuchs mehr als deutlich! Schauen Sie selbst: www.ahs-kirdorf.de (dort unter "Übersicht", Nachtpfauenauge 1 und Nachtpfauenauge 2).

Das Kleine Nachtpfauenauge zu Besuch an der Herzogschule in Leverkusen.

Im Jahr 2007 waren die ersten Kleinen Nachtpfauenaugen mit auf einer Klassenfahrt in die Jugendherberge Lindlar. Auch hier, wie schon in Wuppertal kamen im Laufe des Nachmittags die Männchen, die man sonst praktisch nie zu Gesicht bekommt, zu den Weibchen geflogen. Die Kinder waren sehr begeistert und viele wollten Eier dieses Schmetterlings mitnehmen, um sie zu Hause selbst zu züchten. Hierbei entstand auch die erste Zuchtanleitung für das Kleine Nachtpfauenauge. Leider ist die Zucht nicht in allen Fällen erfolgreich verlaufen. Meist waren einige der häufigsten Fehler bei der Zucht schuld daran.

Ein weiteres Projekt in Zusammenarbeit mit der Grundschule Herzogschule in Leverkusen folgte ein Jahr später: Jeweils eine Gruppe von drei Kindern durfte ein gezüchtetes Weibchen (insgesamt 9 Stück) mit nach Hause nehmen. Zeitgleich wurden vom Schulhof aus knapp 30 markierte Männchen freigelassen.  Noch am selben Tag kamen drei markierte Tiere  zu den Kindern nach Hause geflogen, an den folgenden Tagen kamen auch unmarkierte "fremde" Männchen. Das letzte markierte Männchen traf vier Tage nach dem Start ein. Die weiteste zurückgelegte Distanz betrug 1150 m. Nur ein Weibchen blieb "solo". Ein gelungenes Experiment also, das offenbar auch in der Innenstadt von Leverkusen - Opladen gut funktioniert - warum nicht auch woanders?
 

Box mit Männchen
Start frei! für die markierten Männchen.
   
Rückkehrer leicht 
Dieser Falter kam am gleichen Tag zurück - Der Pfeil deutet auf die Markierung mit Lackstift. 

 
Rückkehrer stark
Ein letzter Rückkehrer nach 4 Tagen - was mag der Falter wohl alles erlebt haben?

 
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